Dienstag, Juni 26, 2007

Alte Disketten!

Schaut mal was ich da neulich gefunden hab!
Zeiten in denen ich noch lustige Berichte geschrieben habe.
Damals hatte ich bissl freie Zeit auf Arbeit bzw. ich hab sie mir genommen .... aber es hat sich ja gelohnt!

Aber ich will nich lang schnacken - also ab in die Vergangenheit.
Wir schreiben das Jahr 2000 und 3 ....


Urlaub 2003 in Bischofsmais

7. Februar 2003 circa 23.55 Uhr - 3 junge Leipziger sitzen vor dem Fernseher und schauen sich den wohl dämlichsten Film der amerikanischen Geschichte an: "Southpark - der Film"

8. Februar 2003 circa 0 Uhr - eine gewisse Person namens Ulrike H.* schlief wie sonst auch sofort vor dem Fernseher ein (is ja auch kein Wunder wenn man "Southpark" angucken muss) ...und das obwohl sie sich doch fest vorgenommen hatte bis 3.00 Uhr wach zu bleiben!

8. Februar 2003 circa 2.45 Uhr - Ulrike H. wird geweckt und entdeckt in der Küche eine weitere Person die vorher nicht da war, es war Melanie T.* (ein Mitglied der 4 jungen Leipziger) - die liegend auf zwei Küchenstühlen eingeschlafen war. Plötzlich schaut Ulrike H. auf die Uhr und stellt fest, dass es in 5 Minuten nun endlich Richtung Leipziger Hauptbahnhof gehen sollte - zu Fuß natürlich! Also noch schnell ein paar Schnitten geschmiert - und los gings.

8. Februar 2003 circa 3.30 Uhr - ENDLICH! Sie haben den Hauptbahnhof erreicht, sind todmüde und wollen schlafen - werden allerdings von lauten 14-Jährigen daran gehindert......werden Sie Ihren lang ersehnten schlaf bekommen?

8. Februar 2003 circa 9.30 Uhr - nach rund 1 Stunde schlaf und 5 x umsteigen sind sie endlich angekommen -> Plattling <-! Vater und Schwester von Philipp B.* (ein Mitglied der 4 jungen Leipziger) sowie der Besitzer (Olaf*) unseres Autos ("Liebesmobil"*) für die kommende Urlaubswoche, holten sie ab und nach einer Stunde waren Sie in Bischofsmais!

8. Februar 2003 circa 12.30 Uhr - nachdem Snowboards und dazugehörende Utensilien ausgeliehen und der Skipass gekauft wurde, haben die Vier ihr Appartement bezogen........nach einer Viertelstunde lag endlich jeder in seinem Bett und schlief friedlich ein.

9. Februar 2003 circa 9.30 Uhr – hoch motiviert und ausgeschlafen machten sich die 4 jungen Leipziger auf den Weg zum Geißkopf, doch vorher stellten sie fest, dass ihr Auto in der Nacht eingefroren war - und zwar von innen!

9. Februar 2003 circa 10.15 Uhr
- nach 25 Minuten "Kratzarbeit" und einer gemütlichen Fahrt durch Berg und Tal, sind sie an der Piste. Da es für alle außer Frank F.* (ein weiteres Mitglied der 4 jungen Leipziger) das Erste mal Snowboard fahren war, haben sie sich überlegt erstmal mit Olaf (intern fortan als "Onkel Obstler" bezeichnet) und den Snowboards den Berg zu erklimmen um zu üben! Schon nach wenigen Versuchen haben sie es geschafft den Berg im Schneckentempo, jedoch mit ca. 4 x hinfallen, herunterzufahren. Leider war nach ungefähr 30 x hochklettern nichts mehr von Motivation zu spüren......die 4 jungen Leipziger verließen gegen 16 Uhr die Piste.

10. Februar 2003 circa 9.45 Uhr - nach dem üblichen abkratzen des Autos und unerwartet wenig Muskelkater, beschlossen sie heute den Lift zu benutzen!
1. Versuch: Ulrike H. & Melanie T. stehen zu zweit am Lift - fahren rund 1,5 m und fallen sofort hin.
2. Versuch: Ulrike H. entscheidet sich, doch lieber allein ihr Glück zu versuchen - jedoch verliert sie nach etwa 15 m die Kontrolle über ihr Board und muss nun so schnell wie möglich den Liftbereich verlassen. "Robbend" und verzweifelt verlässt sie umgehend den Lift......unterdessen fährt Melanie T. mit Frank F. elegant den Lift hinauf als ob sie noch nie etwas anderes getan hätte!
3. Versuch: Ulrike H. gibt nicht auf, auch wenn sie sauer ist, dass sie von 5- Jährigen ausgelacht wurde, sie muss es noch einmal versuchen! Also versucht sie es allein, fährt los und schafft es ungefähr 100 m weiter als vorher!
4. Versuch: Ulrike H. hat mittlerweile Unterstützung von Lise* (Tochter von Onkel Obstler) bekommen. Ulrike H. versucht gemeinsam mit Lise ihr Glück und denkt noch einmal daran die unendlichen Weiten des Lifts zu erklimmen - und diesmal mit Erfolg! Sie schafft es, durch verkrampftes festkrallen an Lise, ihr Snowboard die ganze Zeit unter Kontrolle zu halten. Oben angekommen ging es auch schon los mit dem lernen von Kurven. Nach ungefähr 25 Versuchen, die jeweils mit dem Kopf im Schnee endeten war klar, dass für diesen Tag nix mehr mit Snowboard fahren drin war! Die vier jungen Leipziger verließen die Piste.

11. Februar 2003 circa 10.00 Uhr
– nachdem sich Frank F. als hervorragender Flechter von Zöpfen herausgestellt hat und nach nur 20 Minuten "Kratzarbeit" am Auto sind wieder alle Vier an der Piste. Da Ulrike H. Schmerzen im Nierenbereich hat werden sie und Melanie T. nach kurzer Zeit von Frank F. und Philipp B. in ihr Appartement gefahren. Ab Mittag sind jedoch 3 (von vier jungen Leipzigern) wieder auf der Piste und werden von Stunde zu Stunde immer besser. Für die Abendstunden haben die vier jungen Leipziger unterdessen eine neue Leidenschaft entdeckt. Mit einem Glas Wein oder einer Flasche Bier, Spiele wie "UNO", "Mau-Mau" oder "Phase 10" zu spielen steht ganz oben im Kurs.

12. Februar 2003 circa 10.05 Uhr
- Ulrike H., der es nach einem Tag mit viel Wärmflaschenkontakt und Fernsehen wieder besser geht hat beschlossen das Snowboard an den Nagel zu hängen um von nun an Ski zu fahren! Gesagt - getan! Ulrike H. geht es wieder gut und ist begeistert von ihrem Können auf Skiern. Frank F. und Philipp B. bewältigen jede Kurve und genießen es ihr Können auf der "Huggelpiste" unter Beweis zu stellen. Melanie T. hängt unterdessen wie eine Art „Donkey Kong" auf dem Snowboard und wünscht sich tatsächlich in der Schule zu sein!!! Nun testeten die Vier endlich und vorsichtig weitere Teile der Geißkopfbahn! So weit oben…..schöne Aussicht! An diesem Abend wurden die Spiele beiseite gelegt und es ging noch einmal gegen 21 Uhr auf die Flutlichtpiste. Leider ohne Melanie T.! Von den Einheimischen Ski- und Snowboardfahrern fast umgefahren, sind Philipp B. und Ulrike H. nur einmal runter gefahren. Nur der übermütige Frank F. musste sich 2x beweisen. Heute sagen alle: Flutlichtpiste? So´n Scheiß!!

13. Februar 2003 circa 10.20 Uhr
- nach dem üblichen Eiskratzen am Auto ging es wieder ab auf die Piste. Das Wetter war toll, die Frisur hielt und alles war gut. Die vier jungen Leipziger standen nun vor einer neuen Herausforderung, schon am Vortag hatten sie sich an einen neuen Teil des Berges getraut. Doch nun richtig – und mit Melanie T. Diese war noch leicht misstrauisch, ließ sich aber schließlich überreden und schon ging es los! Nun begann er wohl, der Ernst des Lebens! Da Melanie T. in ihrer üblichen „Menschenaffen-Stellung“ (und trotzdem deutlicher Verbesserung der Technik) leicht hinter den drei Anderen her schwankte, blieb jeweils einer der Drei bei ihr und unterstützte sie. Es war ein schöner Tag, leider mussten die vier jungen Leipziger schon früher gehen um noch letzte Einkäufe zu erledigen.

14. Februar 2003 circa 6.00 Uhr
– Valentinstag - Melanie T. und Ulrike H. waren bereits auf den Beinen um ihren liebsten Frühstück und jede Menge Luftballons in Herzform zu überreichen. Die Überraschung war gelungen! Später auf dem Weg zur Piste wurde, zur Freude vieler Touristen und Einheimischen, das Auto der vier jungen Leipziger zum Liebesmobil umgestaltet! Der Tag war wieder wunderschön. Prima Wetter, eigentlich verlief dieser Tag bis auf einen kurzen Besuch bei MC Donald´s wie der vorige - die Frisur hielt. Gegen 16 Uhr mussten die Vier Ihre mittlerweile heiß geliebten (und circa 5 x umgetauschten) Snowboards, Skier, Schuhe und Stöcke abgeben. Am Abend machten sie sich auf den Weg nach Regen! Ein bissl Billard spielen und so. Kaum angekommen staunten sie nicht schlecht - die vom „Loch-In“ verwöhnten Leipziger konnten den Anblick von recht kleinen Billardtischen und Plastik Kö´s nicht wirklich fassen. Aber egal – Spaß gemacht hat´s trotzdem!

15. Februar 2003 circa 8.00 Uhr - Aufgestanden und etwas traurig weil Sie nun bald die Reise nach Hause antreten müssen, packten die vier jungen Leipziger ihre Koffer. Um 10 Uhr muss alles draußen sein….!

15. Februar 2003 circa 10.00 Uhr – die Eltern von Philipp B. standen abholbereit vor der Tür. Nun hieß es Abschied nehmen! Noch einen letztes Foto mit den wunderschönen Haflingern vom „Ferienpark-Bischofsmais“ und weg waren die Vier. Noch mal kurz bei Olaf vorbeigeschaut, ging es mit den Eltern von Philipp B. erst nach Regen und später in einen kleinen Gasthof zum Mittagessen. Gut gestärkt fuhren alle weiter in Richtung Plattling. Dort angekommen, kam nach etwa einer Stunde der Zug Richtung Heimat. Nach einer langen fahrt mit Schienenersatzverkehr und wenig Schlaf, kamen die vier jungen Leipziger mit gemischten Gefühlen auf dem Hauptbahnhof Leipzig an. Einerseits traurig nicht mehr Skifahren und Snowboarden zu können, andererseits froh ihr gutes altes Leipzig wieder zu sehen! Heute sind sich alle einig – Bischofsmais? Jederzeit wieder!!!!

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* Name von der Redaktion nicht geändert.



Als wir noch keine Digitalkamera hatten ....


Philipp - Rike - Melanie - Frank

Rike im Liebesmobil

Melanie the Donkeykong

The Poser-Boys


Frank, gibt nicht auf - ich schon!

ungeahnte Fähigkeiten

Wir alle + Lise


3 rassige Stuten ... hrhr

4 Comments:

Anonymous philipp said...

sehr schön! :)

26 Juni, 2007 21:24  
Blogger Fank said...

Jap Jap

Das waren noch Zeiten.
Schön wenn man jemanden hat der bei sich zuhause Ordnung hält und dabei sowas nie ausversehen wegschmeißt.

Gibt es die Bilder auch noch in besserer Qualität?

27 Juni, 2007 16:36  
Anonymous rike said...

ja, in meinem fotoalbum :o)

danke für´s lob. besonders das mit der ordnung find ich gut ;o)

27 Juni, 2007 18:47  
Anonymous Mama von Rike said...

Das ist toll, hat riesigen Spaß gemacht zu lesen über die 4 jungen Leipziger. Machts einfach mal wieder! Der Bayrische Wald ist immer noch traumhaft schön und preiswert!

28 Juni, 2007 18:39  

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